bkl lasertechnik


Stammhaus Rödental: Seit bald 20 Jahren blicken wir auf unsere Erfahrung sowie die vielen Erfolge in der laserbasierten additiven Fertigung zurück. Die bkl Lasertechnik wurde von Bernd Klötzer im Jahr 2001 gegründet. Unsere Fachgebiete sind die Forschung & Entwicklung in der Lasertechnologie, das Prototyping sowie die Herstellung von Kleinauflagen in den Bereichen:

  • Laserschmelzen
  • Laserstrukturierung
  • Laserschweißen / additive Laser-Fertigung
  • Laserbeschriftung
  • Prototyping mit eigenem Werkzeugbau

Zur original bkl Lasertechnik Webseite

BKL Lasertechnik

bkl 3d


Unser neuer Produktionsstandort Sonneberg: Materialverbrauch und Gewicht, ergo Effizienz und Wirtschaftlichkeit sind heute Unterscheidungsmerkmal in den wichtigsten Industriebranchen. Genau deshalb ist die 3D-Lasertechnologie auf dem ungebremsten Vormarsch. In unserem neugegründeten Fertigungsstandort Sonneberg bieten wir Ihnen innovative Leistungen in Serie und einzeln, hergestellt in unserem Thüringer Werk:

  • Serienfertigung Laserschmelzen
  • Laserstrukturierung
  • Laserschweißen
  • Laserbeschriften

Zur Website von bkl 3D



So definiert sich bkl Lasertechnik:

„Additive Revolution“ sprengt Grenzen

Als Pionier im Bereich der Additiven Fertigung baut bkl lasertechnik aus dem nordbayerischen Rödental ein eigenes Fertigungscenter auf. Grund ist die hohe Nachfrage der Industrie, die diese Technologie für grenzüberschreitende Optimierungen einsetzt, die bisher undenkbar waren.

bkl lasertechnik, lasertechnik 2018

bkl lasertechnik

Zweifellos ist die digitale Revolution längst in aller Munde. Fertigungsprozesse ändern sich und ganze Geschäftsprozesse stehen vor einer großen Umwälzung. Eine Erweiterung dieser Entwicklung stellt die additive Fertigung dar. Fachleute sprechen hier schon von der „Additiven Revolution“: Sie ist eine Komponente, die die Digitalisierung in der Industrie umfasst, und dort ein enormes Einsparpotential bei gleichzeitigem Funktionszugewinn mit sich bringt.

Einsparung und Verbesserung in einem:
Grenzen werden überschritten

Von der Industrie bis zur Luft- und Raumfahrt eröffnet sich ein riesiges Potenzial an Einsatzmöglichkeiten, das Ergebnisse hervorbringt, die bis jetzt technisch nicht realisierbar waren. Die bislang gültigen Grenzen der Fertigung werden gesprengt: Man stelle sich zum Vergleich ein Industriewerkzeug vor, das einerseits eine hohe Stabilität aufweisen und andererseits noch Funktionen wie zum Beispiel Kühlvorgänge beinhalten soll. Konventionell wurde das Werkzeug im spanenden Verfahren aus einem Metallblock hergestellt und nur wenige Kühlkanäle oder Hohlräume waren umsetzbar.

Wer dagegen die Produkte von bkl-lasertechnik in Händen hält, sieht sofort den revolutionären Unterschied. Durch ein statisch perfekt ausgereiftes Innenleben aus Gitterstrukturen und Stabilisierungen entsteht eine Festigkeit, die dem eines vollen Metallblocks in nichts nachsteht, aber viel weniger Materialeinsatz als dieser benötigt – also ein neuartiges Produkt, das auf den geringst nötigen Materialverbrauch optimiert wird. Durch die konstruierten, isolierenden Leichtbaustrukturen eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten im Bereich der Zusatzfunktionalitäten, wie zum Beispiel die konturnahe Kühlung oder der Vorteil der Luft-Isolation. Bernd Klötzer, Geschäftsführer des 2005 von ihm gegründeten Unternehmens bkl-lasertechnik aus Rödental, bestätigt: „Ganze Fertigungsprozesse können jetzt neu aufgebaut und optimiert werden, weil mehrere Vorgänge in einem erledigt werden können. Kunden bestätigen uns eine Materialeinsparungsquote von ca. 50 Prozent – und einen umfangreichen Mehrwert ihrer neuen Werkzeuge.“

Ausbau aufgrund hoher Nachfrage

Bernd Klötzer erklärt dazu weiter: „So gut wie jeder Industriebetrieb, dem wir unsere Fertigungsweise erläutern und dem wir unsere Produkte zeigen, ist begeistert von dem ungeheuren Potenzial, das die Lasertechnik mit sich bringt.“ Und mehr noch zeigt sich für Klötzer, dass er mit seinem Unternehmen von Beginn an auf das richtige Pferd gesetzt hat. Die Industriebetriebe sind nicht nur hochinteressiert. Sie ordern auch in einem Umfang, der einen Ausbau des Unternehmens erfordert. „Wir erweitern unser Unternehmen noch in 2018 um ein Fertigungscenter mit 1.200 m² Gesamtfläche mit einem Investitionsvolumen von 6 Millionen Euro. So können wir den künftigen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden.“ Der neue Standort wird im nahegelegenen Sonneberg aufgebaut, wo einerseits entsprechender Raum vorhanden ist und der andererseits vom Standort Rödental aus in wenigen Minuten erreichbar ist. Die bisherige Mitarbeiterzahl von 12 wird im neuen Fertigungscenter zukünftig sukzessive um ca. weitere 25 Mitarbeiter anwachsen.

Zwei Fertigungssparten

bkl-lasertechnik gliedert seine Fertigungsprozesse in zwei Sparten. Unter „Additive Fertigung“ versteht man das schichtweise Aufbringen von Materialschichten, woraus vollständige Metallteile entstehen, die in ihrer Stabilität dem herkömmlichen Werkstoff in nichts nachstehen und völlig neue Funktionen ins Werkzeug integrierbar machen.

Anders die „Laser-Ablation“: Hier wird aus einem bereits vorhandenen Objekt Material per Laser abgetragen, was feinste 3D-Texturen in hoher und vor allem immer wieder nachvollziehbarer Qualität ermöglicht. Eingriffe in Materialien, die durch das herkömmliche Ätzen per Säure nur schwer präzise wiederholbar waren, können nun punktgenau immer wiederholbar abgerufen werden.

Inhouse werden zudem Finishing- und Fräsarbeiten übernommen, um den Kunden eine vollumfängliche Dienstleistung anzubieten.

Fachgebiet Laserschmelzen in Metall

Der Vorgang des Laserschmelzens wird heute mit unterschiedlichen Namen beschrieben. Ob LaserCUSING®, Lasersintern, Additive Fertigung, Lasergenerieren oder ganz generell der 3D-Druck: Immer geht es darum, mit dem Werkzeug Laser Materialien in Pulverform Schicht für Schicht zu verschmelzen und punktgenau aufzutragen. So entstehen innovative Formen bis zur gewünschten Geometrie. Dazu gehören optimierte Bauteile aus Metall, die in ihrer individuellen Geometrie bei gleichzeitiger Stabilität und präziser Reproduzierbarkeit der konventionellen Fertigung durch Schneiden, Bohren und Fräsen um Längen voraus sind. Grenzen der Fertigung in der Werkzeug- und Teileherstellung werden überschritten und eröffnen ungeahnte Potenziale für die Zukunft.

Schulungen geplant

Um für Fachfremde und Kunden das Thema Additive Fertigung verständlicher und vorstellbar zu machen, plant bkl-lasertechnik zudem Schulungen und Fachvorträge. Dort sollen das Prinzip, aber auch die breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten der neuen 3D-Techniken vermittelt werden.

Jahrzehntelange Erfahrung

bkl-lasertechnik kann heute auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich des Laserschmelzens blicken, da Bernd Klötzer bereits vor der Unternehmensgründung mit der Technologie engstens vertraut war. Mit den ersten Einsätzen mit integrierter konturnaher Kühlung oder sogar den ersten Form-Einsätzen im Leichtbau, die zu hervorragenden Ergebnissen in der Kunststofffertigung führten, konnte das Rödentaler Unternehmen immer wieder Akzente in der Branche setzen. Seit längerem stellt man bei bkl-lasertechnik im Bereich Leichtbau Teile für die Industrie, den Automotive-Sektor und die Medizin bis hin zur Luft- und Raumfahrt her. Der neue Standort im thüringischen Sonneberg wird unter dem Namen bkl 3d GmbH firmieren.



Eigene Entwicklungen

Schäumverfahren in der Spritzgusstechnik mit Hochglanzflächen

Die Schäumtechniken im Spritzgussverfahren bringen Materialersparnis und Geschwindigkeitsgewinn, gehen aber leider auch mit einem Qualitätsverlust an den Oberflächen der Teile einher. Der nordbayerische Laserspezialist bkl-lasertechnik hat nun ein Verfahren entwickelt, mit dem auch Hochglanzflächen möglich werden.

Aber warum hat sich gerade ein Laserspezialist dieser Problematik angenommen? “Ganz einfach”, sagt Bernd Klötzer, Inhaber der bkl-lasertechnik, “die für dieses Verfahren notwendigen Geometrien zur konturnahen Kühlung lassen sich nur mit der additiven Fertigung im Laserschmelzverfahren realisieren.”

Denn der für die Qualität der Oberflächen entscheidende Arbeitsschritt ist die gezielte Aufheizung und Abkühlung der Form an den richtigen Stellen und zur richtigen Zeit im Spritzgießzyklus. Mit einer neu entwickelten Temperiertechnik wird ein spezielles heißes Fluid in die Kühlkanäle gespritzt, um die Oberflächen an den entscheidenden Stellen aufzuheizen, bevor der Kunststoff in die Form gespritzt wird. Danach wird die Form blitzschnell wieder mit einem kalten Fluid abgekühlt.

Die Geometrien für solche Werkzeuge lassen sich nur mit additivem Laserschmelzen realisieren. Denn nur so lassen sich Formen erstellen, die sich mittels feiner Kanäle oder isolierender Wabenstrukturen blitzschnell und gezielt erhitzen oder kühlen lassen.

Zusätzlich zur Oberflächenqualität bietet dieses Spritzgussverfahren weitere Vorteile. Neben der Materialeinsparung um bis zu 10 Prozent reduziert sich auch die Fertigungszeit für die Werkzeuge um bis zu 25 Prozent – dank der additiven Fertigung. Zudem wird aufgrund der kurzen Aufheizzeiten merklich Energie eingespart. Insgesamt reduziert sich auch die Belastung der Spritzgussmaschine, da lediglich mit einem Spritzdruck von 200 bar gearbeitet wird und auch das Gewicht der Form, durch die feinen Wabenstrukturen, um einiges geringer ist.

bkl lasertechni 2018, lasertechnik 2019, 2020

bkl lasertechnik

bkl-lasertechnik ist nicht nur in der Lage, Spritzguss-Werkzeuge für Hochglanzflächen im Schäum-Verfahren zu entwickeln. Das Unternehmen kann diese Flächen zudem mit attraktiven Narbungen versehen, die mittels Laserstrukturierung dreidimensional und verzerrungsfrei in die Form eingebracht werden können. Um Kunden bei der Gestaltung zu unterstützen, bietet bkl-lasertechnik einen umfangreichen Narbkatalog an.